Die Infrarotheizung

03.25.10

Die Infrarotheizung ist langsam in aller Munde. Steigende CO2 Abgase sorgen dafür, dass unsere Umwelt immer mehr verschmutzt wird. Da stellt sich die Frage, ob man nicht auch klimaneutral heizen kann. Eine Antwort ist da die Infrarotheizung. Eine Infrarotheizung beheizt Häuser mit Infrarotstrahlen, wie sie auch von der Sonne erzeugt werden. Diese Infrarotstrahlen erwärmen nicht wie üblich die Luft, sondern zb. die Wände, Möbel und natürlich auch die Menschen, die sich in dem Raum befinden. Die Infrarotheizkörper können mit wenig Aufwand an den Wänden und auch an Decken installiert werden. Infrarotheizungen die in Innenräumen genutzt werden, strahlen unsichtbar. Um einen Raum zu heizen brauchen die Infrarotheizungen Strom. Wird dabei auf Strom aus regenerativen Ressourcen zurück gegriffen, ist aus ökonomischer Sicht die Infrarotheizung eine echte umweltschonende Alternative.

Für den Gebrauch außerhalb von Räumen kommen Terrassenheizungen zum Einsatz. Diese Infrarotheizungen heizen mit sichtbarem rotem Licht. Diese werden trotzendem ebenfalls als Infrarotheizung bezeichnet. Der Verbraucher kann diese Infrarotheizungen für den Gebrauch außerhalb von Räumen im Baumarkt kaufen. Für die Wohnungsheizung sind diese allerdings ungeeignet, da sie zu viel Energie benötigen.

Der Einsatz von Infrarotheizungen lohnt sich dann besonders, wenn ein Gebäude vorher mit Nachtspeicherheizung beheizt wurde, da diese wesentlich weniger Strom verbrauchen. Um aber auch hier nicht von zu hohen Kosten überrascht zu werden, ist eine gute Dämmung des Hauses notwendig.

Durch eine Wärmebildkamera kann man Schwachstellen in der Wärmedämmung eines Hauses aufspüren. Gerade wenn mit Strom geheizt wird, kann das sinnvoll sein. Die Wärmebildkamera wird bei der Thermografie durch einen Fachmann, wie einem Architekten oder auch einem Energieberater, eingesetzt. Dabei ist das Prinzip der Wärmebildkamera sehr einfach. Durch die verschiedenen Wellenlängen der unterschiedlichen Temperaturen von Werkstoffen, werden mittels der Wärmebildkamera während der Thermografie durch „bunte Bilder“ auch dem Laien klar, wo Wärmebrücken entstehen, die unnötig Wärmeverluste verursachen und somit Geld kosten. Daher ist der Einsatz einer Wärmebildkamera zu empfehlen, um schnell konkrete Ergebnisse zu erzielen.

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